From Farm to Fork - Falling Walls Lab Facory zum Thema Bioeconomy

food4future beim digitalen Alumni Workshop

28.06.2021
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Anfang Juni fand der jährliche Alumni-Workshop Falling Walls Lab Factory statt, in der die Teilnehmenden des Falling Walls Lab Wettbewerbs der vorangegangenen Jahre aus aller Welt zusammen kommen. Die dreitägige Spring School stand unter dem Thema Bioökonomie und folgte dem Pfad von den Erzeuger*innen zu den Verbraucher*innen - "From Farm To Fork" aus verschiedenen Perspektiven.
food4future war mit zwei Beiträgen vertreten.
 

Das Verbundprojekt war ein Wunschpartner der Organisator*innen der Falling Walls Lab Factory und so hat sich die Geschäftsstelle mit Koordinatorin Prof. Monika Schreiner, Dr. Babette Regierer und Julia Vogt unterstützt von der Koordinierungsstelle "Agrarsysteme der Zukunft" durch Dr. Philip Albers (alle vom Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau, IGZ) bereit erklärt, sich mit einem Beitrag zu beteiligen.

Der gemeinsam von der stellvertretenden Koordinatorin Dr. Regierer und J. Vogt konzipierte Workshop zum Thema nachhaltige Ernährungssysteme der Zukunft startete mit einer Frage an die Teilnehmenden nach den subjektiv wichtigsten Ernährungs-Trends für die kommenden Jahre und einer Einführung in das food4future-Projekt. Im Fokus standen die beiden Szenarien "No Land" und "No Trade", die als Ausgangs- und Bezugspunkte für die technischen Innovationen und sozialwissenschaftliche Forschung dienen. Anhand dieser beiden Szenarien diskutierten die Teilnehmenden gemeinsam mit dem food4future-Team in zwei Gruppen Ideen und Lösungen für die Gestaltung der Nahrungsmittelproduktion und berücksichtigten dabei auch mögliche Einflüsse der extremen Settings auf die Gesellschaft. Die "Lab Alumni" brachten dabei ihre eine große Bandbreite unterschiedlicher Expertise mit ein.

Myriam Preiss vom Innovationsmanagement der FU Berlin und in food4future mitverantwortlich für das Partizipationsprojekt, leitete ebenfalls einen Workshop. Der öffentliche Diskurs über Zukunftsperspektiven ist oft negativ geprägt, und so forderte Myriam Preiss die Teilnehmenden heraus, über eine positiv gestaltete Zukunft nachzudenken (‘Could the future be good?’) und diese in Form einer fiktiven Titelseite einer Zeitung festzuhalten.