Medienresonanz zur Veranstaltung „Algen und Ernährung: Mehr als nur Sushi“ in Bad Saarow

Berichterstattung in rbb und Märkischer Oderzeitung hebt Potenziale von Algen als Lebensmittel hervor

20.04.2026
Teilen auf

Große mediale Aufmerksamkeit für die Veranstaltung „Algen und Ernährung: Mehr als nur Sushi“: Sowohl der rbb als auch die Märkische Oderzeitung (MOZ) berichteten über das Event und griffen damit das Thema Algen als Bestandteil zukünftiger Ernährungssysteme auf.

 

Die mediale Berichterstattung unterstreicht das wachsende öffentliche Interesse an alternativen Lebensmitteln und innovativen Produktionsformen – besonders im Kontext regionaler und nachhaltiger Ernährung.

Im Zentrum der Veranstaltung selbst stand die Frage, wie Algen als Lebensmittel der Zukunft erschlossen und vermittelt werden können. Am 23. März 2026 kamen dazu Akteur:innen aus Forschung, Wirtschaft, Design und Öffentlichkeit in der SaarowTherme zusammen.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf der Kultivierung von Makro- und Mikroalgen im Binnenland, wie sie im Projekt SolKubiM erforscht wird. Dabei wurde deutlich, dass neue Formen der Lebensmittelproduktion nicht nur technologische Innovationen erfordern, sondern auch neue Ansätze in Kommunikation, Gestaltung und Anwendung.

So zeigte die Veranstaltung, dass die Einführung neuer Lebensmittel eng mit ihrer gesellschaftlichen Wahrnehmung verknüpft ist. Neben wissenschaftlichen Einblicken spielte daher auch die praktische Erfahrung eine zentrale Rolle, etwa durch Verkostungen und den direkten Austausch mit Expert:innen.

Ein zentraler Bestandteil war die Ausstellung „Gestaltungskonzepte für Lebensmittel der Zukunft“, entwickelt von Studierenden des Studiengangs Industrial Design der HTW Berlin in Kooperation mit food4future. Die Arbeiten veranschaulichten, wie Design dazu beitragen kann, komplexe Themen wie urbane Lebensmittelkultivierung zugänglich und alltagsnah zu machen.

Die Resonanz in den Medien zeigt, dass das Thema weit über den wissenschaftlichen Kontext hinaus Relevanz besitzt. Veranstaltungen wie diese tragen dazu bei, neue Perspektiven auf Ernährung sichtbar zu machen und den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft zu stärken.

Weiterführende Informationen